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Essen. Zu viele oder die kostenlos singles kennenlernen berlin falschen Ansprüche - kein Single ist ohne Grund allein. Das single mann über 30 sagt der Paarberater und Autor Michael Mary. Im Interview spricht er über die Fehler, die Alleinstehende bei der Partnersuche machen, faule Kompromisse und den frau mit 3 kindern sucht mann Irrglauben an "den Richtigen".

Herr Mary, Ihre These lautet: Kein Single ist ohne Grund allein. Tun Sie den Millionen Singles, die sich einsam fühlen und vielleicht sogar eine Menge unternehmen, um einen Partner zu finden, damit nicht Unrecht?

Michael Mary ist Paarberater und führt seit vielen Jahren Seminare und Fortbildungen durch. Mittlerweile hat er 20 Bücher veröffentlicht. Sein neustes Werk: "Lebt die Liebe, die Ihr habt", Rowohlt, 10 Euro.

Michael Mary: Ich single mann über 30 finde die Tendenz, Singles als "Opfer" und als bedauernswerte Menschen zu sehen, fatal. Damit klopfen sich in Beziehung lebende auf die eigene Schulter, und Singles, die diese Sichtweise übernehmen, schaden sich selbst. Jemand mag ja eine Menge unternehmen, um jemanden kennen zu lernen, aber das ändert nichts daran, dass er auswählt. Der eine ist zu grob, der nächste zu feinsinnig, der nächste zu groß oder zu klein oder passt sonst wie nicht. Das ist auch kostenlos singles kennenlernen berlin in Ordnung so, aber dann muss man auch zu den Auswahlkriterien stehen.

Was ist der häufigste Fehler, den Singles bei der Partnersuche machen?

Mary: Ich kostenlos singles kennenlernen berlin meine, der größte Fehler ist, auf den so genannten "richtigen" Partner zu warten. Das ist quasi jemand, mit dem alles von allein läuft, mit dem es keinen Ärger und keine Enttäuschungen gibt. Beziehungen sind allerdings keine Fertigware, die man aus dem Regal nehmen kann. Sie entstehen vielmehr in Verlauf der Verhaltensweisen (der Kommunikation) der Partner miteinander. Jeder ist also durch sein Verhalten an der Ausgestaltung seiner Beziehung beteiligt.

Was sind Ihrer Meinung nach Regeln, die Singles, die sich wirklich einlassen wollen, beachten sollten?

Mary: Eine Beziehung kann bestehen, wenn beide Partner darin Platz finden. Gerade gestandene Singles legen großen Wert auf ihre Individualität, also auf ihre Unterschiedlichkeit vom Partner. Diese Individualität will nun in der Beziehung untergebracht sein, und die des Partners ebenso. Dazu ist eine Menge Auseinandersetzung nötig, im Sinne von "Natürlich liebe ich dich, aber das bedeutet ja nicht, dass ich dieses und jenes..."

Sie sagen, den perfekten Partner gibt es nicht. Wo aber liegt dann die Grenze? Zu jedem Kompromiss sollte ich doch auch nicht bereit sein?

Mary: Ich halte nicht viel von Kompromissen. Ein Kompromiss schmeckt immer bitter, er wächst auf dem Hintergrund der Angst. Wenn man hingegen aus Liebe auf etwas verzichtet, dann tut man das gerne. Das schmeckt gut, nicht bitter. Natürlich gibt es den perfekten Partner im Sinne von "wir teilen alles miteinander – wir sind eins" nicht. Das ist aber auch gar nicht nötig. Jeder – und das gilt gerade für gestandene Singles – will ja er selbst bleiben. Da bleibt aber immer noch genug Platz für intensive Begegnungen. Schließlich kann man heute ganz gut alleine leben, nur eben kann man nicht alleine lieben.

Wenn es partout nicht klappen will bei der Partnersuche – wie wird man ein glücklicher Single, wenn sich das Herz doch nach Zweisamkeit sehnt?

Mary: Einfach ehrlich mit sich sein. Zugeben, dass man die Mühe und den Stress nicht für erstrebenswert hält, dass man besser alleine klar kommt. Wer zu seinem Single-Dasein steht und es ablehnt, bedauert zu werden und sich zu bedauern, der hat kein Problem damit. Die frau mit 3 kindern sucht mann Wissenschaft hat heute erforscht, dass sich die Lebenserwartung von Singles an die der Partner annähert. Das heißt: Partner lebten nicht deshalb länger, weil sie einen Partner hatten, vielmehr lebten Singles kürzer, weil sie sich stigmatisieren ließen. Damit sollte jetzt Schluss sein. Es gibt vieles, das Partner am Single-Leben beneiden können.

Michael Mary ist Paarberater und führt seit vielen Jahren Seminare und Fortbildungen durch. Mittlerweile hat er 20 Bücher veröffentlicht. Sein neustes Werk: "Lebt die Liebe, die Ihr habt", Rowohlt, 10 Euro

Fotos: privat, Stephanie Hofschlaeger/www.pixelio.de

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Die Psychotherapeutin Marie-France Hirigoyen aus Paris beobachtet, dass immer häufiger Frauen freiwillig und gerne allein leben. Menschen, die gut allein sein können, hätten oft eine reiche Persönlichkeit, sagt sie im Interview.

BZ: "Ich lebe gerne allein" – warum kann man diesen Satz nicht äußern, ohne schief angeschaut zu werden?
männer flirten trotz beziehung Marie-France Hirioyen: Das wird oft als Absonderlichkeit und als eine Art asoziales Verhalten aufgefasst. Manche Leute sagen, etwas stimmt doch nicht mit dieser Person. Mit ihr wolle niemand zusammen sein, weil sie nicht attraktiv genug sei. Oder vielleicht sei sie homosexuell und traue sich das nicht sagen. Ehe und Familie gelten nun mal in unserer Gesellschaft immer noch als die Norm – obwohl die Zahl der ledigen Menschen zunimmt. Unsere heutige Gesellschaft verwechselt Einsamkeit mit Isolation, will jede Art von Alleinsein bekämpfen und als Fluch hinstellen. Und die angenehme Freiheit allein Lebender wertet sie oft als Egoismus.

BZ: Egoismus und Unattraktivität können nun mal dazu führen, dass man eher allein bleibt.
Hirigoyen: Wir müssen unterscheiden zwischen einer unfreiwilligen Einsamkeit, unter der Menschen leiden, und einer freiwilligen, lustvollen, aufbauenden Einsamkeit. Natürlich gibt es in den Industriegesellschaften immer mehr Ledige, Geschiedene und alleinerziehende Mütter. Soziale Isolation und Vereinsamung gehen damit einher. Am Anfang ist Alleinsein oft etwas, was nicht absichtlich gewählt wurde. Manche Menschen macht die Einsamkeit bitter. Für immer mehr Menschen wird sie ein Zustand, den sie sehr schätzen.

BZ: Was bringt Menschen dazu, ihr Leben aus freien Stücken ohne Partner zu verbringen?
Hirigoyen: Ein Grund liegt in der Arbeitswelt. Die Arbeit wird mehr, die Prozesse verdichten sich. Viele Leute kommen nach der Arbeit sehr erschöpft nach Hause. Sie haben zwar Erfolg in ihrem Job, wollen sich aber nicht auch noch sich Mühe geben müssen mit einer Beziehung. Diese Gesellschaft verlangt, dass man ständig ein gutes Bild von sich abgeben und ständig über seine Kräfte gehen muss. Das Alleinleben oder auch das Nichtzusammenleben hat für viele den Vorteil, dass man am Ende eines Arbeitstages nicht auch noch den Blick eines anspruchsvollen Anderen fürchten muss.

BZ: Was ist los mit den Beziehungen zwischen Männern und Frauen, dass viele Menschen heute lieber auf eine Partnerschaft verzichten?
Hirigoyen: Männer wie Frauen haben immer noch ein großes Bedürfnis nach Liebe, aber auch nach Unabhängigkeit. Selbstständigkeit und sexuelle Freiheit haben das Verhältnis zwischen Frauen und Männern im Laufe der Zeit single mann über 30 sehr stark verändert. Der Wandel in der Paarbeziehung wurde vor allem von den Frauen herbeigeführt.
BZ: Warum das?
Hirigoyen: Frauen stellen sich viel häufiger den Fragen und hinterfragen sich selbst. Frauen kommen heutzutage, ob ledig oder verheiratet, oft allein mit ihren Kindern zurecht. Sie fragen sich: Wozu also noch die Ehemänner? Vor allem, wenn diese im Durchschnitt immer noch bedeutend weniger im Haushalt und bei der Kindererziehung mithelfen? Wenn sie sich sogar Affären leisten, der Frau dies aber nicht zugestehen? Meine Hypothese ist, dass die traditionelle Ehe für Frauen immer noch ein Nachteil ist und für Männer ein Vorteil. Die Tatsache, dass viele Frauen inzwischen berufstätig sind, dass sie die Möglichkeit haben zur finanziellen Selbständigkeit und dass sie eine sexuelle Gleichberechtigung einfordern – das hat sie den Männern gegenüber fordernder gemacht.

BZ: Sie fragen: Wozu noch die Männer? Da gibt es noch so etwas, was Liebe heißt.
Hirigoyen: Die Liebe ist da noch, aber die Vorstellung, die Frauen von Liebe und von einer Ehe haben, entspricht nicht immer der der Männer. Und nach einer Trennung haben Frauen oft gerne eine Beziehungspause, sie möchten verstehen, was nicht geklappt hat. Manche haben dann keine Lust mehr auf Verführungstaktiken, auf Kämpfe um Machtpositionen oder auf die Angst, wieder verlassen zu werden. Und bleiben allein.
BZ: Sie entdecken quasi die Freiheit?
Hirigoyen: Sie misstrauen den Männern und entdecken oft, wie schön es ist, ledig zu sein. Sie sehen Freundinnen wieder, gehen ins Kino, machen schöne Reisen, haben hin und wieder einen Liebhaber. Diese Lebenslust stelle ich oft fest bei Menschen über 50 Jahren, die sich getrennt haben. Diese Leute haben oft auch mehrere Beziehungen hinter sich und wollen das einfach nicht mehr.

BZ: Welche Chancen bietet das Alleinsein?
Hirigoyen: Etwas Einsamkeit braucht jeder – auch wenn man in einer Beziehung und in einer Familie lebt. Jeder braucht einen Rückzugsraum, um nicht dauernd kommunizieren zu müssen. Viele Leute, die sich für das Alleinsein entscheiden, wollen nachdenken. Sie wollen nicht mehr nur oberflächlich funktionieren. Wenn man dauernd beschäftigt und gehetzt ist, hat man keine Chance, sich und sein Denken weiterzuentwickeln.

BZ: Der Mensch ist nun mal ein soziales Wesen. Manche sagen, dauerhaftes Alleinleben ist gegen die Natur.
Hirigoyen: Sich für das Alleinleben oder Ledigsein zu entscheiden, bedeutet ja nicht, keine Freunde, Liebschaften, Verbindungen mit anderen zu haben. Die Menschen, die sich für das Alleinsein entschieden haben, sind anderen oft mehr zugetan und gehen offener durch die Welt als die, die verheiratet oder in einer Paarbeziehung sind. Viele engagieren sich ehrenamtlich und in Vereinen, helfen ihren Nachbarn, interessieren sich sehr für das kulturelle Leben.

BZ: Wenn man das Alleinsein gelernt hat, es aushält – was kann man dann besser als andere?
Hirigoyen: Wir werden einsam geboren und sterben einsam. Dazwischen gibt es viele Momente, wo wir einsam sind, wo wir auf uns gestellt sind. Die Betriebsamkeit der Welt dient nur dazu, diese Tatsache zu verschleiern. Wenn man diesen Raum akzeptiert, ihn zu einem reichen Raum macht, der Denken und Träumen erlaubt, erlaubt das einem, wirklich man selbst zu sein. Und es wird helfen, Trauer, Trennungen und Tod besser zu ertragen. Das Alleinsein ist jedenfalls nicht immer das Symptom für eine Charakterstörung, sondern deutet vielmehr oft auf eine reiche Persönlichkeit hin.

BZ: Wann und wie lernt man, allein zu sein?
Hirigoyen: Wir lernen in der Kindheit, mit Einsamkeit umzugehen. Nämlich wenn die Mutter dem Kind einen Raum lässt, um allein zu sein neben der Mutter. Wer das als Kind erlebt hat, wird später das Alleinsein ohne Angst ertragen. Das Problem heutzutage ist, dass viele Eltern ihre Kinder zu sehr bemuttern, sie völlig vereinnahmen, sie nicht kurz mal alleine lassen, sie ständig beschäftigen, und sei es mit Videospielen und Fernsehen. Viele Eltern haben selbst Schwierigkeiten, allein zu sein. Sie haben Angst, dass sich ihre Kinder langweilen. Sich zu langweilen ist aber sehr wichtig. Denn Langeweile erlaubt, zu träumen und Ideen zu haben.

BZ: Wenn man manchmal die Kalender von Schulkindern anschaut, gleichen die heutzutage oft denen von Managern.
Hirigoyen: Die Eltern sind Perfektionisten. Das Ergebnis ist: Die Kinder sind ständig aktiv, haben keine Freiräume mehr für sich. In unserer Welt können diese Kinder zwar brillante Kinder sein. Man bringt ihnen vieles bei, man bildet sie aus. Aber sie werden keinen Platz haben, um das Gelernte zu verarbeiten. In der Folge werden sie Gleiches wiedergeben. Ihnen fehlt ein kritischer Geist und Kreativität.

BZ: Wie sehen Sie das Internet mit seinen Kommunikationsmöglichkeiten wie Facebook, Twitter, Chats?
Hirigoyen: In unserer Kommunikations- und Informationsgesellschaft scheint es nur natürlich zu sein, Kontakte über das Internet zu suchen. Das Internet ist ja auch grundsätzlich nichts Schlechtes, man kann sich gut über Mail oder Skype austauschen. Ich denke aber, man will uns weismachen, dass Vereinsamung durch mangelnde Kommunikation entsteht. Dass wir uns ständig mit Nachrichten, Mails, Musik und Kommunikation umgeben müssen, um Einsamkeit zu umgehen. Wenn das Internet uns Hunderte von virtuellen Freunden vorgaukelt oder potenzielle Lieben, wird es gefährlich. Diese Kontakte sind oft sehr oberflächlich, es gibt gar keinen echten, menschlichen Austausch. Ein Großteil dieser Kommunikation überlastet unsere Nerven. Es geht dabei eher darum, die Stille mit Lärm zu füllen. Dieses Rauschen dient also eher dazu, die Wirklichkeit zu verdrängen, Schmerzliches von sich fernzuhalten.

Das Statistische Landesamt Berlin hat neue Zahlen zur der Hauptstadt veröffentlicht. Die werfen Fragen auf: Sehnen sich Männer nicht nach Nähe? Und warum geraten Frauen „immer an die Falschen"?

Die neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes zementieren Berlin als Hauptstadt der Versingelung. Jeder zweite Mann unter 34 Jahren lebt danach allein. Nur sieben Prozent der jünger als 30 und fast 30 Prozent der Berliner Kinder leben bei einem alleinerziehenden Elternteil - nahezu alle bei den Müttern.

Ist das ein bundesweiter Trend? Sind alle jungen Männer Beziehungsverweigerer?

Vermutlich nicht. Beispielswiese sind als Frauen. 42 Prozent sagen: „Wenn man schon nach einem Tag Liebe empfindet, kann man das auch sagen." Dieser Meinung sind gerade 23 Prozent der Frauen.

Irgendwie geht das nicht zusammen.

Lassen Sie uns zunächst mit zwei Mythen aufräumen:

Mythos 1: single mann über 30 Männer sind allesamt aktive Beziehungsverweigerer

Das Gegenteil ist vermutlich der Fall, denn Männer verlieben sich schneller und sie leiden stärker unter Alleinsein. Jüngst hat die erste Ergebnisse aus ihrem demnächst erscheinenden Buch veröffentlicht, aus denen ganz klar hervorgeht: Romantiker sind vor allem Männer.

Warum nur binden sie sich dann nicht?

Schnell wird das Klischee Nähe-Frau sucht Distanz-Mann herangezogen. Doch das kann nicht verallgemeinert werden. Es sind häufiger Distanz-Frauen, die - oft auch unbewusst - Partner abwehren.

Berater und Psychologen bestätigen aus ihrer Praxis seit Jahren, was beispielsweise Psychologin Stefanie Stahl, spezialisiert auf aktive und passive Beziehungsverweigerung, sagt: „Ich-gerate- immer-an-den-Falschen ist eine der typischen Aussagen von bindungsängstlichen Menschen. Das Problem ist, dass die meisten Betroffenen gar nicht wissen, dass sie unter Bindungsangst leiden, weil sie ja ein starkes Bedürfnis nach einer Partnerschaft verspüren."

Mythos 2. Männer wählen die Partnerin

Eigentlich würde der Blick aus dem Fenster genügen, um sich das Balzverhalten der meisten Tierarten auf diesem Planeten anzusehen, und zu verstehen, dass eher der Mann den Tanz aufführt und die Frau dann das Exemplar mit der besten „Fitness" wählt, doch in den Köpfen kommt dieses evolutionäre Prinzip nicht gut an.

Dabei ist es vor allem die Entscheidung der Frau. Sie legt weitaus mehr Kriterien bei der Partnerwahl an als Männer. Frauen suchen nach wie vor einen Partner mit Versorgerqualitäten (das gilt auch für Akademikerinnen, wie beispielsweise die Studien der Uni Wuppertal von Professor Hassebrauck belegen), er soll liebevoll sein, ihr das Gefühl geben, sie sei die Einzige und seine Priorität eins und bester Freund, der ihr gleichberechtigt zur Seite steht, auf den sie sich bei Problemen verlassen kann.

Dagegen ist die Traumfrau des Mannes kurz umschrieben mit attraktiv und fürsorglich. Das zeigen die Daten der Suchkriterien aller Online Dating Services seit einem Jahrzehnt unverändert, wie unter anderem die Forschungen von Professor Burghard Andresen, Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bestätigen.

Es gibt keine Schuldfrage

Viele suchen einen Schuldigen für die Versingelung der Gesellschaft. Wer sollte das sein? Wer verordnet: "Du bleibst Single!"? Seit Jahren heißt es, die Ansprüche seien zu hoch, die Auswahlkriterien würden der Lebenswirklichkeit abseits von „Sex and City"-Kitsch nicht entsprechen - oder eben das Schicksal: „Immer die Falschen!"

Dabei hat jeder persönliche Gründe, einen Partner oder eine Partnerin zu wählen oder eben nicht zu wählen - ebenso sich nicht wählen zu lassen. Vermutlich hat das auch mit Bindungsverhalten zu tun.

Nehmen wir wie die Therapeutin und Autorin Rachel Heller in ihrem Buch „Warum wir uns immer in den Falschen verlieben - Beziehungstypen und ihre Bedeutung für unsere Partnerschaft" an, dass etwa 50 Prozent der Menschen einen sicheren Bindungsstil haben, dann kann man davon ausgehen, dass diese sich auch in festen Beziehungen befinden und nur kurze Single-Phasen durchleben.

Die unsicheren und vermeidenden Bindungstypen sind diejenigen, die überwiegend schlechte Erfahrungen machen bei der Partnersuche und schließlich irgendwann „Lieber allein bleiben, als Kompromisse einzugehen". Wobei die Frage offen bleibt, ob nicht eben diese Haltung einer passiven Beziehungsverweigerung entspricht.

Gibt es Hoffnung?

Aber klar: Wie die („Die Single-Falle - Männer und Frauen in der Selbstverwirklichungsfalle") sagt: "Jeder Einzelne hat in der modernen Welt die Möglichkeit, aus der Vereinsamung herauszukommen."

Lesenswert:

Video:Der Flirttrainer - So gelingt der Small Talk mit der Traumfrau

Video: Tipps von der Sexualtherapeutin:

Selbstbefriedigung ist nicht nur normal, sondern wichtig für guten Sex!

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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